Presse

Hier ein paar Berichte über uns und besonders die neue Platte...


Musik voller wuchtiger Basskaskaden [...] Irgendwo zwischen Industrial, Wave und Hardcore, Elektro, Metal und Noise bewegten sich redefine als sie ihre neuen Titel präsentierten. Als Trio mit Rhythmus-Computer gaben sie sich heftig, stellenweise fast brachial, sound- und rhythmusorientiert, wenig melodiebezogen und immer wieder vertrackt artifiziell. Auf der Grundlage programmierter Schlagzeug- und Percussionsounds wirbelten die Heiligenhauser durch eine düster, bedrohliche Welt voller gewaltiger Klänge, filigraner Saitenarbeit hier, brettharter Gitarrenwände da, überraschender Breaks und wuchtiger Basskaskaden. Die heiseren Shoutings des Frontmannes und Gitarristen Timo Zilian, das Spiel zwischen plötzlichen Breaks und intensiven Grooves zog das Publikum schnell in seinen Bann, selbstvergessen starrte man auf die Bühne und überließ sich der Musik. [...]

(D.Jessewitsch/WZ, Oktober/2001)



Redefine – new life Im Bergischen Underground nicht mehr ganz unbekannt, feierten jüngst Redefine die Veröffentlichung ihres nunmehr zweiten knapp halbstündigen Longplayers „new life“, die Erstveröffentlichung unter dem damaligen Namen “level of aggression“ nicht mitgerechnet. In acht Stücken wird eine Welt aus Dynamik, Aggression, Flexibilität und Sound-Ausflügen geboten, wie sie an Qualität und Ganzheitlichkeit keine Wünsche offen lässt. Von „schwebend“ bis „bedrohlich“ ist alles dabei. Ohne Promotion landete die Band mit „The X“ des Vorläuferalbums „... so redefine!“ bei BeSonic eine Top-Chart-Position und hatte über 1400 Downloads zu verbuchen! Dieser Erfolg wurde dann noch dadurch belohnt, dass er als Gratisbeigabe zu einem MP3- Player zu finden war. Der Sound der drei Jungs ist auf seine Weise futuristisch, da alleine die Unterschiedlichkeit der beiden Gitarren schon die aufgefahrene Effekt-Armada richtig ausschöpfen kann. Mit E-Bow und schrägen Groove-Chords wird ein Bogen ganzheitlicher Dynamik gespannt, welcher eine CD-Länge Filmmusik sein könnte, bei der man nicht stillsitzen kann. Insgesamt könnte man die neuen Stücke als noch ein wenig abgefahrener bezeichnen. Nicht zuletzt der Gesang bringt durch seine Vielseitigkeit definierte Aussagen rüber. Einzige Geschmacksfrage bleibt wahrscheinlich der nichtvorhandene Drummer, der in Form eines Computers hinter einem 14 Zoll-Bildschirm seine Arbeit tut. Könnte man sich gut vorstellen, dass auch ein Trommler aus Fleisch und Blut den Ansprüchen ans Detail gerecht werden könnte, fehlt in der Live-Optik einfach eine wirbelnde Trommelmaschine in der zweiten Reihe. Ob man die Jungs erst gar nicht mit konventionellen Bandkonzepten in Verbindung bringen sollte, sondern eher als „Sound-Performer“ verstehen will, die auf ein Schlagzeug-Image genauso gut verzichten kann, wie beispielsweise Depeche Mode, bleibt eine Frage der eigenen Interpretation. Fest steht, dass man Redefine keinesfalls ignorieren kann, da sie mit ihrer Musik Zeichen im elektronischen Crossover, wenn man es denn so nennen will, gesetzt haben. Eine Professionalisierung scheint hier jedenfalls nur eine Frage der Zeit. Ob mit oder ohne Drummer bleibt eine weitere...

(Mark Daheim/Musikerbund Wuppertal, Oktober/2001)



Redefine – new life [...] Der Begriff „Crossover“ ist tatsächlich zu negativ geprägt um die Richtung zu beschreiben, in die die Songs von Redefine gehen. Alternative-Rock, Industrial, Metal, Funk, das passt alles irgendwie auf die Songs, aber was soll’s: Letztendlich zählt das, was dabei herauskommt. Schon damals, als die Band noch unter dem Namen Level of Aggression spielte, wurde der Drummer, nachdem er nicht mehr zu den regelmäßigen Proben erschien, kurzerhand durch einen Drumcomputer ersetzt. Die Band um Timo Zilian (Gesang, Gitarre), Stefan Okon (Bass) und Sebastian Lehnhoff (Gitarre) kommt tatsächlich auch bei Live-Gigs immer noch ohne Drummer aus. Es kursieren allerdings Gerüchte, dass das Schlagzeug bald besetzt werden soll. Dennoch, was da aus dem Computer schallt klingt keineswegs wie eine Notlösung, davon kann man sich schon auf ihrem ersten Werk „…so redefine!“ überzeugen. Produktionstechnisch gesehen ist „n.e.w l.i.f.e“ überragend zu seinem Vorgänger. Eine beachtliche Leistung, geschieht doch der größte Teil der Produktion in Eigenregie. [...] mehr...

(Michael Linden/noize.cc, Oktober/2001)



Redefine Wer hätte gedacht, dass es so schnell gehen würde? Die Rede ist hier von redefine, einer talentierten Metalband aus der Rockcity Heiligenhaus. Erst im April konnte man sie im Vorprogramm von DNL beobachten. Jetzt kommt das Trio mitsamt Computer am 12. Oktober ins LCB Wuppertal, um ihre zweite CD "n.e.w l.i.f.e" einer größeren Zuhörerschaft vorzustellen. Diesmal benötigen sie keinen großen Bruder mehr. Innovativ und kompromisslos bieten sie ein Programm erdiger Songs, die plastisch, aber kräftig den Zuhörer erreichen. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass im Tal der Rocktopf brodelt und nur darauf wartet, dass man aus ihm löffelt.

(Sven Linnert/HEiNZ, Oktober/2001)



Willkommen im neuen Leben [...] Die dritte, vielversprechende CD des Monats kommt aus dem Hause redefine, die mit NEW LIFE musikalisch fast nahtlos an den 2000er-Hammer "... so redefine" anknüpfen. Noch effektvoller gestaltet das Trio plus Computer hier acht brandneue Songs, von denen sicher der Titelsong und das brachiale "Locked" am ehesten zeigen, wie der redefine-Hase läuft: Nach vorn, im Zickzack und nicht gerade langsam. Gitarren, wie man sie auch schon mal bei Bands wie Pantera gehört hat, dazu jede Menge digitale Spielereien und Geräusche sowie ein Sänger, der mal bedrohlich murmelt, mal noch bedrohlicher drauflos schreit. Die Welt da draußen wird übrigens zu Recht immer häufiger auf die Band aus Heiligenhaus aufmerksam; so wird z.B. der neue Terratec-MP3-Player mit dem redefine-Song "The X" ausgeliefert. Alles Wichtige gibt's unter www.redefine.de.

(Coolibri, September/2001)



Rebellisch, ruhig, mehr als "Krach" [...] Ein wenig ruhiger, aber dafür nicht minder grandios ging es bei der Support-Gruppe "redefine" zu, die ihre Musik breit gefächert von Industrial bis Techno angesiedelt haben. Durch dieses Crossover gelingt es ihnen, dass jeder ihrer selbstverfassten Songs individuell klingt. In die oftmals düster elektronischen Klänge gelingt es dem Sänger Timo seine Stimme als Instrument einfließen zu lassen, dem er bald nüchtern-rauhe, bald erschöpft anmutende Töne entlockt, die sich in den Sound der Elektronik ordnen und ihr Atmosphäre verleihen. Zwischen Rhythmen und Stilen wechselnd verliert die Band ihre Melodie als Leitfaden niemals aus den Augen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sie im Internet-Musikanbieter BeSonic.com in Finnland auf Platz eins stehen. Die Clubbesucher jedenfalls begrüßen diese Entwicklungen der Musikszene mit begeisterten Jubelrufen.
Der Rock lebt und entdeckt sich dank solcher Bands immer wieder neu. Wir dürfen weiterhin gespannt sein. MK

(WAZ Konzertbericht, 16. März 2001)



redefine: BassMan - Schippy - Timo. So, nachdem ich diese Herren jetzt so akurat vorgestellt habe stellt sich die Frage was ich noch über sie sagen soll. Vielleicht, dass sie anstatt eines Schlagzeugers einen Computer verwenden. Oder, dass so undefinierbar ihr Name auch sein mag, sie doch klare Musik machen. Gute Musik. Stilrichtungen gibt es einige auf ihrer aktuellen Scheibe ...so redefine!. Beim genauen Musikstil tut man sich etwas schwer. Teilweise klingen Passagen fast ein wenig nach so alten Sachen wie den Eagles. Und hier und da ist auch die ein oder andere Techno-Passage zu finden. Und NEIN, redefine klingen nicht wie der zusammengemixte Weichspüler aus irgendeiner Bandfabrik (sind sie auch nicht). So richtig einordnen kann und will ich redefine eigentlich hier auch gar nicht. Das hätte ich euch alles erzählen können, aber 1. bin ich kein Musikkritiker sondern Konsument und 2. haben die Jungs eine super Homepage unter http://www.redefine.de. Da findet ihr alle wichtigen Daten (sogar getragene Unterwäsche!!!).

(www.edonkey2000.de, März 2001)



...so redefine! [...] Ein von Computern unterstütztes Trio, das in dieser unkonventionellen Besetzungsform fantastische Soundeskapaden auf brachialer Metal-Basis fabriziert. X-Over nennen Schippy, Timo und BassMan ihre Kreationen, die Fetzen von Techno, Wave, HipHop undundund beinhalten. Diese grandiose Debüt-CD strotzt nur so vor purer Energieund bringt mir Tracks wie "My World" und "The X" etwas wirklich Großes hervor. In den gewaltig dichten Soundteppich haben Redefine sparsam und sehr geschickt Melodien eingewebt, die sicher noch viele Kreuzüber-Jünger in den Bann ziehen werden.

(Intro, Nr.:81, Februar 2001)



Metal meets Festplatte [...] "Unterhalten sich zwei Musiker und ein Schlagzeuger" - dieser außer unter Drummern sehr belibte Witz hat in Heiligenhaus seine Vollendung gefunden. "Als unser Schlagzeuger irgendwann nicht mehr zur Probe erschien haben wir einfach sein Schlagzeug verkauft und uns einen Computer in den Proberaum gestellt", heißt es lapidar aus dem Lager der Band redefine. Seitdem geht es mit zwei Gitarren, Bass und reichlich Programmiertem zur Sache. "X-Over" nennen Schippy, Timo und BassMan ihre Soundkreationen, die erfreulicherweise auch wirklich x-over sind. Zwar sind nicht alle im Band-Info aufgezählten Musikrichtungen wirklich zu hören, aber die Basis aus Metal, Techne und Wave ist so umwerfend dass nach einmaligem hören der CD "...so redefine!" die Repeat-Taste logische Konsequenz ist. Was da in viel zu kurzen 31 Minuten und 52 Sekunden auf einen niederprasselt, lässt sich ohne Übertreibung der Kategorie "Neue Maßstäbe" zuordnen. Songs wie "The X", "Funk to This!" und "My World" gehören auf große Bühnen! [...] Da wächst gerade ein ganz großes Ding heran, im kleinen verschlafenen Heiligenhaus; kann man ja mal behaupten. Hoffentlich merkt das jemand.

(Coolibri, Januar/2001)